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Francisco de Goya - ein Maler sieht die Schrecken des Krieges Der spanische
Künstler erlebte den Krieg der Franzosen gegen sein Volk. Seine Eindrücke
überlieferte er in einer Reihe von Radierungen, die die Schrecken des
Krieges in packenden Motiven und einzigartigen Formen dokumentieren. |
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| Als Francisco de Goya 1808 von Madrid nach Saragossa reiste, muss er Schreckliches gesehen haben. Sein Weg führte den Maler über Schlachtfelder und verlassene Dörfer, die das Resultat des Unabhängigkeitskrieges der Spanier gegen die Franzosen, gegen Napoleon waren. | ||
| Verwundete wurden im Freien notdürftig versorgt, Leichenberge türmten sich in der trostlosen Landschaft auf, in Massengräbern lagen nackte Körper. Aus seinem sicheren, behaglichem Atelier am Spanischen Hof in Madrid war Goya nach Saragossa gerufen worden. Im Auftrag des Generals Palafox sollte der 64-Jährige im Bild verewigen, welchen Mut die Helden von Saragossa im Kampf gegen die französischen Besetzer bewiesen hatten. Daraus wurde erst einmal nichts, denn der Maler begann eine andere Arbeit. Er nahm sein Werkzeug wieder in die Hand, mit dem er zwölf Jahre zuvor die Caprichos beendet hatte - eine Reihe von Radierungen mit politischen und satirischen Inhalten. Auch für seine neuen Radierungen benuzte Goya Kupferplatten, doch die waren damals Mangelware. Oft musste er sich mit unebenen und kaputten Platten begnügen. | ||
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«Der
Koloß», 1808 -1812. Museo del Prado, Madrid. Der nackte Koloß aus einer
anderen Welt versetzt die Menschen in eine besinnungslose Angst. >>
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Zwei alte Arbeiten - großformatige Platten, die Landschaften zeigten- zerschnitt er, um auf den Rückseiten seine neue Kunst zu zeigen. Begeistert, zügig und mit zunehmendem Maße kraftvoller, klarer und packender arbeitete Goya. Seine Motive: «los desastres de la guerra» - die Schrecken des Krieges. | |
| Goya und seine Zeit | Begründer der Moderne |
| Die nackte Maya | Die Schrecken des Krieges |
| Die Caprichos | Der Koloß |