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Lesetipp: |
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| Ernest Hemingway (1899 - 1961) wurde schon als Jugendlicher Reporter bei einer Lokalzeitung in Kansas City. In den 20er Jahren wendete er sich der Literatur zu, blieb zugleich als Korrespondent dem Journalismus verbunden. Er berichtete aus der arabischen Region, China und dem Spanischen Bürgerkrieg. In seinem bekannten Roman «Wem die Stunde schlägt» verschlägt es den US-Amerikaner Robert Jordan nach Spanien. Er engagiert sich auf Seiten der Republikaner. Hemingway zeichnet ihn als vorbildlichen, aber auch zweifelnden Kämpfer. Er wählt die Seite der Kommunisten, erfährt aber von ihrer opportunistischen und brutalen Machtpolitik. Hemingway schildert den Bürgerkrieg vor allem als militärischen Krieg, soziale Skizzen spart er weitestgehend aus. Hemingway, dessen literarische Folie für diesen Roman zweifelsohne aus eigener Weltanschauung und Erfahrung im spanischen Bürgerkrieg gespeist wurde, macht deutlich, dass er kein Freund der Anarchisten war. Der Roman präsentiert aber auch eine tiefgreifende Desillusionierung über die kommunisitsche Machtpolitik. | ||
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Ein kleiner Auszug
aus dem Roman «Wem die Stunde schlägt»: |
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Buchcover
aus den 70ern. Hemingways Roman war auch bei den 68ern beliebt
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Ernest Hemingway: Wem die Stunde schlägt. Rowohlt. Hamburg. Sonderausgabe 1999. Preis von 16.90 DM |
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| Die Geschichte des spanischen Bürgerkriegs - wenn die Stunde schlägt |
| Schriftsteller und Journalisten im spanischen Bürgerkrieg |