Kriegsberichterstatter: ist das eigentlich ein Beruf den man sich bewusst aussucht, oder sucht die Situation den Journalisten? Eine Betrachtung über Menschen, die auszogen, um von Krisen und Kriegen zu berichten.

Kriegsberichterstatter persönlich

 

     
 

«The Vietnam War was a Television War»: Immer wieder stößt man auf diesen populären Satz, wenn man zur Geschichte des Vietnamkriegs recherchiert. Was diesen Satz so populär macht: Es wird den Kriegsbildern von vietnamesischen Schlachtfeldern im amerikanischen Fernsehen eine höhere Macht zugesprochen, die sich gegenüber Regierungsmächten, militärischen Strategien, blutigen Gefechten und Napalmbomben durchsetzten und den schmutzigen Krieg der Amerikaner beendeten. Doch wie populär ist die dazu zu stellende Frage: Können Fernsehbilder einen Krieg beenden? - Oder: Was the Vietnam War a Television War?

Macht der Medien ? - Vietnamkrieg
     
 

Krieg ist immer mehr auch ein Krieg der Medien. Ob Golfkrieg oder Kosovo: Die Öffentlichkeit wird ausführlich informiert. Obwohl die heutige Medienlandschaft immer unübersichtlicher wird, läßt sich die Kriegsberichterstattung auf einen Ursprung zurückführen: Sir William Howard Russell, den ersten Frontreporter. 1854 traf er als erster Journalist die mutige Entscheidung mit Soldaten an die Front zu ziehen, um von dort zu berichten. Welche Erfahrungen er dabei machte und wie sich die Kriegsberichterstattung entwickelte, lesen Sie in

Der erste Frontreporter
     
 

Der spanische Bürgerkrieg von 1934-1939 war Schauplatz gegeneinander kämpfender Ideologien. Nicht nur «rechts» gegen «links», auch die Linken untereinander waren sich nicht einig: Kommunisten standen gegen Trozkisten und Anarchisten. Gerade auf Seiten der Republikaner sammelten sich viele internationale Freiwillige. Unter ihnen auch zahlreiche Journalisten und Schriftsteller: Sie schrieben die journalistische Objektivität in den Wind und legten parteische Zeugnisse des Bürgerkriegs ab. Mehr dazu erfahren Sie in

Wenn die Stunde schlägt